Projekt Beschreibung

Temial – VORWERK

PRODUKTDESIGN, CAD-MODELING UND UI KONZEPTION DER TEEMASCHINE „TEMIAL“ VON VORWERK.

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Projekt #1 in Wuppertal

Im Jahre 2016 verschlug es mich zum ersten Mal in Richtung Wuppertal zu der Firma VORWERK. Es sollte eine langjährige und fortlaufende Zusammenarbeit werden.

Nachdem ich mir einen Produktüberblick im Vorwerk-Store hier in Leipzig verschaffte, ging es auch recht zügig an den Start. Das Projekt „Temial“ -eine absolut neuartige Teemaschine- sollte gestaltet werden. Mein Aufgabenbenbereich lag beim Konzept-Modeling, UX und UI, sowie der CAD-Daten-Erstellung für die Herstellung. Kurzum, es war ein unheimlich spannendes Projekt mit einem extrem engagierten Team.

Red Dot Design Award

Im Jahre 2019, also 3 Jahre nach dem Projektstart von „Temial“, konnten die Lorbeeren auch für das Designteam geerntet werden. Denn die Firma Vorwerk hat für ihre Teemaschine „Temial“  den renommierten Red Dot Design Award gewonnen. Das macht natürlich auch mich unheimlich stolz. Auch unter den News gibt es dazu etwas zu lesen.

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Produktdesign & CAD Modeling

Von der Skizze zum fertigen Produkt. Insgesamt waren seitens Vorwerk  3 Produktdesigner und 1 Interfacedesignerin im Projekt „Temial“ involviert. Die größte Herausforderung bestand darin, dass innovative Bedienkonzept mit ins Produktdesign einfließen zu lassen. Begonnen wurde mit der Konzeptphase, wo im ständigen Wechsel Moodboards, Zeichnungen und anschließend CAD-Konzept-Models angefertigt wurden. Schließlich wurden diese Konzept-CAD-Daten an die Konstrukteure weitergereicht, wo man akribisch daran arbeitete, das Package in das Housing zu integrieren. Zuletzt, also in der Umsetzungs-Phase, mussten sämtliche Flächen (Surfaces) in „Class A“-Qualität erstellt werden, damit die Hochglanz-Bauteile der Teemaschine absolut makellos produziert werden können.

PD

Produktdesign

UI UX

UI/UX DESIGN

CAD

CAD Modeling

R

Rendering

UI und UX Design

Obwohl die oberste Priorität für mich auf dem Produktdesign lag, konnte ich trotzdem dem UI-Design-Team unterstützend unter die Arme greifen. Es mussten Icons und Navigationswege gestaltet werden. Schließlich braucht ein höchstmodernes Küchengerät auch eine dementsprechende Benutzeroberfläche. Zur Umsetzung des UI Designs wurden Adobe Illustrator, Axure und InVision benutzt.

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Konstrukteure machen alles zu groß; Designer alles zu klein.

UWE KEMKER (ehem. Head of Design)

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Abb.: CAD-Datei vers. Real-Aufnahme

Produktdesign Workflow allgemein

Im Produktdesign werden meist folgende Projektphasen durchlaufen:
Als erstes kommt die Recherche und die damit verbundene Analyse bestehender Produkte und der Konkurrenz. Zweite und zumeist spannendste Phase ist die Konzeption. In dieser Phase werden alle Eindrücke und Ideen in Zeichnungen/Skizzen zu Papier gebracht. Bei diesem Arbeitsschritt helfen eine Unzahl von möglichen Kreativitätstechniken wie z.B. Brainstorming, Mindmapping, Walt-Disney-Methode oder auch Zufallstechniken.

Nachdem die ersten Konzepte entstanden sind, folgt das Verfeinern dieser in der Entwurfsphase. Jetzt kommen auch Grafikprogramme wie Photoshop, Illustrator und im CAD-Bereich Tools wie Rhinozeros, Autodesk Alias oder Solid Works zum Einsatz. Hat man sich schlußendlich für einen favorisierten Entwurf entschieden, wird dieser nun in der Ausarbeitungs-Phase finalisiert. Zuletzt werden die CAD-Design-Daten für die Konstruktion/Produktion optimiert und gegebenenfalls in “Class A“-Qualität neu erstellt.

Kurzum, hier noch einmal alle Phasen zusammengefasst:

  1. Research und Analyse
  2. Konzeptionsphase
  3. Entwurfsphase
  4. Ausarbeitung/Finalisierung
  5. Nachbetreuung

Übliche Software im Produktdesign ist beispielsweise Autodesk Alias, Rhino, Solid Works, Autodesk Fusion usw. Um die entstanden Entwürfe zu visualisieren, werden gern Keyshot, Cinema4D, Maya, 3D Studio Max, Vray oder auch Open-Source-Tools wie Blender benutzt.

Noch Fragen?

GERN KÖNNEN WIR UNS DAZU UNTERHALTEN.