Projekt Beschreibung

Innvelo 4 – Exterior Design

TRANSPORTATIONDESIGN & CAD-MODELING DES MIT WASSERSTOFF-ANGETRIEBENEN INNVELO 4

Sauer-Creations-Stripe
Innvelo 4

Briefing

Sauer-Creations-Stripe

Das Jahr 2019 sollte das Jahr werden, indem der Innvelo Three einen großen Bruder bekommt. Das heißt, aus 3 Rädern werden 4 Räder und aus 2 Insassen werden bis zu 7 Mitfahrende. Entsprechend groß war die Freude bei allen Beteiligten, dass man sich erneut vereint, um ein erfolgreiches Transportation-Projekt umzusetzen. Ein Verbund von deutschen mittelständigen Firmen, Instituten und Hochschulen packt an – und zwar so richtig!

Technische Fakten zum Innvelo 4

  • Antrieb: Wasserstoff

  • Speed: 150 km/h

  • Leer-Gewicht: 1200 kg

  • zulässiges Gesamtgewicht: 2000 kg

  • Personen: 7

  • Länge: 4m

Making the Innvelo 4:

Research

Sauer-Creations-Stripe

Obwohl man schon umfangreiches Wissen im Elektro-Automobil-Bereich besitzt, darf die Recherche-Phase nie vernachlässigt werden. Vor allem im Segment der autonom-fahrenden Fahrzeuge gibt es ein stetiges Voranschreiten. Auf Grund neuester Forschungsergebnisse, galt es auch diese neuen Ergebnisse mit in den Designprozess einfließen zu lassen. Welche Rolle spielt die Psychologie beim autonomen Fahren? Bzw. können Menschen ihre Vorbehalte gegenüber Fahrerlosen-Fahrzeugen in Zukunft abbauen? Demzufolge bleibt es spannend.

Innvelo_4_concept
Innvelo_Four_concept_02

Konzeption

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Infolgedessen ging es recht schnell ans Zeichenbrett – bzw. Grafiktablett – um die ersten Ideen zu kreieren. Folgende Punkte gab es dabei zu beachten.

  1. Es sollte eine gleichbleibende Plattform für die verschiedenen Fahrzeuggrößen entwickelt werden.
  2. Muss Platz für mindestens 2 Europaletten sein.
  3. Unbedingt ergonomische und sicherheitstechnische Faktoren berücksichtigen.

Schon in dieser zweiten Design-Phase wurden 3D-Modelle erzeugt, um Größen und Package-Daten zu analysieren.

RE

Research

PD

Produktdesign

CAD

CAD Modeling

R

Rendering

Entwurf & CAD Modeling

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Nachdem unzählige Zeichnungen und 3D-Mockups erstellt wurden, stand die Design-Richtung fest. Grundsätzlich kann man sagen, dass es im automotiven Bereich 2 ständig wiederkehrende Hauptrichtungen gibt. Einerseits gibt es da die weich-rund-fließende Designsprache – und auf der anderen Seite die scharfkantige Formgebung. Das repräsentativste Beispiel zur letzteren Variante ist der Tesla Cybertruck.

Für uns als Team gab es ein klaren Favoriten. Es sollte so kantig-kanckig wie beim Tesla Cybertruck werden, allerdings der Charakter eines ernstzunehmenden Fahrzeuges nicht verloren gehen.

Innvelo_4-designing

Design ist auch das, was man nicht sieht.

Walter de´Silva, Car Designer

Konstruktion

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Parallel zum Designprozess begann man beim ICM mit der Konstruktion; am PC und in der Werkhalle. Im ständigen Austausch mit allen Partnern wuchs das Projekt stetig. Besonders atemberaubend ist es, wenn man in den heiligen Gefilden des ICM – ich bezeichne diese immer gern als „die James Bond-Hallen“ – umherschleichen darf. Und Zeuge ist, wie 3D-Daten aus dem Computer zum Leben erwachen. Es hat fast diese „Frankenstein-Romantik“.

innvelo_construction

Produktdesign Workflow allgemein

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Im Produktdesign werden meist folgende Projektphasen durchlaufen:
Als erstes kommt die Recherche und die damit verbundene Analyse bestehender Produkte und der Konkurrenz. Zweite und zumeist spannendste Phase ist die Konzeption. In dieser Phase werden alle Eindrücke und Ideen in Zeichnungen/Skizzen zu Papier gebracht. Bei diesem Arbeitsschritt helfen eine Unzahl von möglichen Kreativitätstechniken wie z.B. Brainstorming, Mindmapping, Walt-Disney-Methode oder auch Zufallstechniken.

Nachdem die ersten Konzepte entstanden sind, folgt das Verfeinern dieser in der Entwurfsphase. Jetzt kommen auch Grafikprogramme wie Photoshop, Illustrator und im CAD-Bereich Tools wie Rhinozeros, Autodesk Alias oder Solid Works zum Einsatz. Hat man sich schlußendlich für einen favorisierten Entwurf entschieden, wird dieser nun in der Ausarbeitungs-Phase finalisiert. Zuletzt werden die CAD-Design-Daten für die Konstruktion/Produktion optimiert und gegebenenfalls in “Class A“-Qualität neu erstellt.

Kurzum, hier noch einmal alle Phasen zusammengefasst:

  1. Research und Analyse
  2. Konzeptionsphase
  3. Entwurfsphase
  4. Ausarbeitung/Finalisierung
  5. Nachbetreuung

Übliche Software im Produktdesign ist beispielsweise Autodesk Alias, Rhino, Solid Works, Autodesk Fusion usw. Um die entstanden Entwürfe zu visualisieren, werden gern Keyshot, Cinema4D, Maya, 3D Studio Max, Vray oder auch Open-Source-Tools wie Blender benutzt.

  • Class-A surfacing
  • Taping_Innvelo 4
  • Innvelo 4-sideview
  • Innvelo 4 on the road
  • Innvelo Four Backview
  • Innvelo Transport

Noch Fragen?

GERN KÖNNEN WIR UNS DAZU UNTERHALTEN.

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